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Ganzjahresreifen oder Sommerreifen?

Bei Ganzjahresreifen, auch Allwetterreifen genannt, entfällt der halbjährliche Reifenwechsel und sie sind vermeintlich günstiger. Doch keine Gummimischung kann sowohl auf niedrige als auch auf hohe Temperaturen ausgelegt sein. Und das geht zu Lasten Ihrer Sicherheit und Ihres Geldbeutels!

Ganzjahresreifen klingen verlockend, da sie den Aufwand im Frühjahr und Herbst reduzieren, doch sind sie ein gefährlicher Kompromiss:

  • Ganzjahresreifen kommen beim Bremstest des ADAC bis zu 14,6 Meter später zum Stehen – Lebensgefahr!
  • Keine Gummimischung kann sowohl auf niedrige als auch auf hohe Temperaturen ausgelegt sein
  • Die Laufleistung im kombinierten Einsatz Sommer/Winter liegt bis zu 30 % höher im Vergleich zu Ganzjahresreifen
  • Die Anschaffungskosten für Ganzjahresreifen liegen bis zu 30 % höher

 

Achtung! Kein Räderwechsel – kein Expertencheck

Ein weiteres Problem bei der Verwendung von Ganzjahresreifen ist der fehlende Reifenwechsel-Termin in der Werkstatt. Denn beim Wechsel der Bereifung wirft der Fachmann immer seinen geschulten Blick auf Bremsscheiben, Bremsklötze und Achsmanschetten. Etwaige Verschleißerscheinungen werden frühzeitig erkannt und Reparaturen können schnell durchgeführt werden.

 

Ganzjahresreifen werden auch von Automobilclubs nicht empfohlen

ADAC, ÖAMTC sowie TCS haben die Ergebnisse ihres jüngsten gemeinsamen Ganzjahresreifentests vorgelegt. Ganz überzeugen konnten die Probanden die Tester bei alldem nicht. Denn allesamt sind sie wegen zu großer Schwächen in wenigstens einer der Teildisziplinen abgewertet worden.

Die Werte aus Ganzjahresreifen-Test vom August 2020 (ADAC motorwelt, Ausgabe 03/2020) finden Sie auch in unserem Flyer.

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