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Menschen mit Profil- Unsere Auszubildenden

Für die neun neuen Auszubildenden bei Reifen Stiebling begann der erste Arbeitstag mit einem Fotoshooting mit Fotograf Jakob Studnar in der Lagerhalle des Unternehmens an der Jean-Vogel-Straße. Gemeinsam mit den Auszubildenden im zweiten und dritten Ausbildungsjahr posierten sie für eine Ausbildungskampagne, die Geschäftsführer Christian Stiebling so benennt: “Unsere Zukunft – unsere Auszubildenden."

In diesem Jahr wurden neun Auszubildende für die Berufe Groß- und Außenhandel, Reifen- und Vulkanisationstechnik, Kfz-Servicemechaniker und -Mechatroniker eingestellt. Insgesamt arbeiten zurzeit 19 Auszubildende bei dem Herner Traditionsunternehmen.

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Wir suchen:


Reifenmechatroniker


Was mache ich?
Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik sorgen für den einwandfreien Zustand aller Gummiteile. Schadhafte Stellen prüfen sie genau. Sie berücksichtigen dabei das Alter des Reifens, die Profiltiefe und die Art des Materialdefektes. Nach der Prüfung entscheiden sie sich für einen Austausch oder für ein geeignetes Reparaturverfahren. Dazu schneiden sie beispielsweise das Profil des Reifens an der kaputten Stelle nach oder bessern den Reifen mittels Nagellochpflaster und einer speziellen Gummilösungen aus. Um das Fahren zu erleichtern, achten sie auf die passenden Felgen und wuchten die Räder und Reifen anschließend aus.

Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik rüsten Fahrzeuge auf passende Wetterreifen um, optimieren Fahrwerke und erneuern Reifen. Sie fertigen und reparieren auch Transportbänder für Förderanlagen und Gummiwalzen. Daneben beraten sie ihre Kunden über die richtige Fahrzeugbereifung.

 Welche Voraussetzungen brauche ich?
körperlich belastbar, mechanisch-technisches Verständnis, Selbständigkeit, Eigenverantwortung, gute Noten in Mathematik, Physik und Chemie

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?
3-jährige duale Ausbildung in den Fachrichtungen Reifen- und Fahrwerktechnik sowie Vulkanisationstechnik



Großhandelskaufmann • Außenhandelskaufmann


- Groß- und Außenhandelskaufleute beschaffen und verkaufen Waren und Güter in großen Mengen.
- Groß- und Außenhandelskaufleute stehen in Kontakt mit Kunden, Herstellern und Lieferanten.
- Groß- und Außenhandelskaufleute wählen zwischen den Schwerpunkten Großhandel und Außenhandel.


Im Groß- und Außenhandel wird eine Fülle von Produkten angeboten. Die Besonderheit besteht darin, dass diese Produkte in großen Mengen gekauft und verkauft werden. Die Produktpalette ist selbstverständlich branchenabhängig. Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen die Waren in großen Mengen bei verschiedenen Herstellern oder Zwischenhändlern ein, lagern diese in Hallen ein und verkaufen sie anschließend mit einem Gewinnaufschlag an Einzelhandelsgeschäfte, produzierende Unternehmen und zunehmend auch an Endverbraucher.

Groß- und Außenhandelskaufleute:
- beraten und betreuen ihre Kundschaft fachgerecht und unterstützen sie bei Kaufentscheidungen.
erledigen diverse Aufgaben im Einkauf und Vertrieb, d. h. sie planen die Einkäufe, vergleichen Angebote, geben Bestellungen auf etc.

- sind betraut mit der Organisation und Umsetzung von verkaufsfördernden Maßnahmen, z. B. von Hausmessen oder Sonderverkaufsaktionen.
bearbeiten Reklamationen.

- führen die Finanz- und Betriebsbuchhaltung durch
 
- sind eingebunden in das Personalwesen, d. h. sie planen und organisieren Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen oder kümmern sich um Personal- und Gehaltsfragen.
- kontrollieren und disponieren den Warenfluss.

Die Kaufleute im Groß- und Außenhandel sind so etwas wie die Verbindung oder Schnittstelle zwischen Produzenten und Einzelhandel. Diese Berufsgruppe garantiert, dass ein Geschäft zum gewünschten Termin die bestellten Güter geliefert bekommt. In diesem Prozess des Warenaustauschs nehmen die Groß- und Außenhandelskaufleute eine wichtige Position ein, denn sie koordinieren zwischen Produzenten und Einzelhandel: sie nehmen Bestellungen auf, kontrollieren den Warenfluss, planen die Warenaus- und Warenanlieferung und kümmern sich um Probleme oder Reklamationen. Hier sind sie zum Großteil im internationalen Handel tätig. Kaufleute im Groß- und Außenhandel kennen sich sowohl auf dem nationalen als auch auf dem internationalen Markt gut aus und können unterschiedliche Angebote in kurzer Zeit auswerten und miteinander vergleichen. In Unternehmen mit internationalen Handelsbeziehungen wird mindestens eine Fremdsprache vorausgesetzt, damit sie mit ihren ausländischen Geschäftspartnern kommunizieren und verhandeln können.

Die Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau / zum Groß- und Außenhandelskaufmann dauert drei Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Diese duale Ausbildung findet statt im Betrieb und in der Berufsschule. Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung in den Fachrichtungen Außenhandel (internationale Transportprozesse) oder Großhandel (logistische Prozesse zwischen Einkauf, Lagerung und Vertrieb). Fremdsprachenkenntnisse sind für diesen Beruf sehr wichtig, um im internationalen Handel kommunizieren zu können. Wenn die Leistungen stimmen, dann können Auszubildende ihre Abschlussprüfung vorziehen und die Ausbildung verkürzen. Hierzu müssen Auszubildende und Ausbilder einen entsprechenden Antrag stellen.